{"id":533,"date":"2015-03-23T03:16:54","date_gmt":"2015-03-23T02:16:54","guid":{"rendered":"http:\/\/alicezumbe.de\/blog\/?p=533"},"modified":"2017-07-13T11:01:35","modified_gmt":"2017-07-13T09:01:35","slug":"las-vegas-oder-je-suis-pour-l%c2%b4amour","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alicezumbe.de\/blog\/las-vegas-oder-je-suis-pour-l%c2%b4amour\/","title":{"rendered":"Las Vegas oder Je suis pour l\u00b4amour&#8230;"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_534\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_534\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 310px\"><a href=\"http:\/\/alicezumbe.de\/blog\/las-vegas-oder-je-suis-pour-l%c2%b4amour\/1377292_445418778955700_2155892797354377350_n\/\" rel=\"attachment wp-att-534\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-534\" title=\"Aktuelles Update I AM FOR LOVE\" src=\"http:\/\/alicezumbe.de\/blog\/blogin\/media\/\/2015\/03\/1377292_445418778955700_2155892797354377350_n-300x158.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"158\" srcset=\"https:\/\/alicezumbe.de\/blog\/blogin\/media\/2015\/03\/1377292_445418778955700_2155892797354377350_n-300x158.jpg 300w, https:\/\/alicezumbe.de\/blog\/blogin\/media\/2015\/03\/1377292_445418778955700_2155892797354377350_n.jpg 960w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_534\" class=\"wp-caption-text\">Gruppenbild mit Liebe.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wenige Tage nach der Ideenparty f\u00fchrte mich mein Weg ins Stadtmuseum. Wie jeden letzten Samstag des Monats in den vergangenen 11 Monaten fand ich mich dort am Vormittag zu einem Zeichnenkurs ein, den seit einigen Jahren mein Herzensfreund Helmut durchf\u00fchrte. Ein erfreulicher Umstand, der mir sowohl einige Stunden an diesem wunderbaren Ort als auch Zeit mit Helmut bescherte, der mir schon oft sein offenes Ohr und Herz geschenkt hatte. Dort traf ich auch auf eine illustre Gruppe kunstinteressierter Menschen, die ihre Talente verfeinern wollten und an diesem Tag sich der Entdeckungen im Maxhaus zeichnerisch widmeten, das unweit vom Stadtmuseum lag und in dem sich einst ein Franziskaner-Kloster, gegr\u00fcndet 1661,\u00a0 befand. Mir war dieser Ort weitesgehend unbekannt &#8211; sp\u00e4ter erinnerte ich mich daran, dass ich dort schon einmal eine Kunstausstellung besuchte &#8211; und so wandelte ich durch den ehemaligen Kreuzgang des Geb\u00e4udes bis ich dort Fenster in der angrenzenden Mauer zur Barockkirche St. Maximilian entdeckte. Diese gew\u00e4hrten einen Blick von oben in das Kircheninnere und so konnte ich unbeobachtet die Zuh\u00f6rer eines gerade stattfindenden Orgelkonzertes betrachten. Ein aussergew\u00f6hnlicher Blick dahingehend, dass ich mich mitten in einem Geb\u00e4ude befand und Fenster dieser Art nur von Au\u00dfenmauern kannte. So entschied ich mich dort zu verweilen und diesen Blick in die Kirche hinein zeichnerisch festzuhalten. Ein weiterer Kursteilnehmer hatte seinen Platz in der zweiten Fensternische eingenommen und vervollst\u00e4ndigte dort sein Werk mit Pinsel und Farbe.<\/p>\n<p>Zwei Stunden sp\u00e4ter zeigte mein Blatt Papier das Ergebnis meiner zeichnerischen Bem\u00fchungen und ich vollendete diese mit meiner Signatur. Helmut drehte in dieser Zeit seine Runde und stand jedem Teilnehmer mit Rat und Tat zur Seite. Nun erreichte er auch mich und ich pr\u00e4sentierte ihm mein Werk. Einige Tage zuvor sprachen wir auch dar\u00fcber, dass er noch gerne bei meiner I AM FOR LOVE Kampagne mitmachen wollte und so nutzten wir die Gunst der Stunde ein Foto von ihm mit dem Plakat, das ich extra mitgebracht hatte, zu machen. W\u00e4hrend ich meine Sachen packte ging er wieder zur\u00fcck zu einem der anderen Zeichnen-Talente und ich schaute mir noch das Ergebnis meines Sitznachbars an, der ebenfalls seine Sachen zusammenpackte. Volker z\u00e4hlte bereits 75 Lebensjahre und hatte den Beruf des Architekten erlernt und ausge\u00fcbt. Nun \u00fcbte er sich in der Aquarell-Malerei und ich bestaunte das Ergebnis seiner Auseinandersetzung mit der Kunst. Wir unterhielten uns einen Moment lang und ich erz\u00e4hlte ihm von meiner Kampagne und fragte ihn, ob er auch bereit w\u00e4re ein Statement f\u00fcr die Liebe abzugeben. Er sah mich an und sagte: \u201eAber sicher doch.\u201c So fotografierte ich auch ihn mit dem mitgebrachten Plakat und nach der Aufnahme verriet er mir noch, dass er meine Frage ein halbes Jahr zuvor mit \u201eNein\u201c beantwortet h\u00e4tte. Ich blickte ihn erstaunt an, entschied jedoch dies in diesem Moment nicht weiter zu vertiefen. Wir gingen dann gemeinsam zu den anderen, die bereits vorne im Geb\u00e4ude warteten und sich bereit machten f\u00fcr den R\u00fcckweg zum Museum. Spontan entschloss sich dort noch ein Herr meine Kampagne zu unterst\u00fctzen und ich freute mich \u00fcber diese Teilnahme.<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber vom Museum befand sich ein kleines Caf\u00e9 mit Kultcharakter, das mich immer an ein franz\u00f6sisches Bistro erinnerte und mit seinem k\u00fcnstlerischem Flair bestach. Helmut, Volker und ich beschlossen dort noch einen Kaffee zu trinken und so den Kurs f\u00fcr diesen Tag ausklingen zu lassen. Wir unterhielten uns \u00fcber dies und das und ich erz\u00e4hlte den beiden Herren von meinem Abend auf der Ideenparty, auf der ich zum ersten mal \u00f6ffentlich von meinem Traum einer I AM FOR LOVE World Tour berichtete. Volker h\u00f6rte mir aufmerksam zu und nachdem ich meine Ausf\u00fchrungen beendet hatte, ergriff er das Wort: \u201eDas h\u00f6rt sich \u00e4u\u00dferst interessant an und bringt mich dazu hier eine Geschichte aus meinem Leben zu erz\u00e4hlen.\u201c Ganz gespannt lauschten nun Helmut und ich seinen Worten und was ich h\u00f6rte brachte mich zum staunen, so dass ich kaum glauben konnte, was gerade passierte. Volker sprach von seiner Zeit in Brasilien, wo er vor 25 Jahren Melissa kennen und lieben lernte. Sie arbeiteten damals gemeinsam an einem Projekt, das er als Architekt betreute und verloren sich dann jedoch aus den Augen, weil neue Aufgaben und andere L\u00e4nder auf sie warteten. 25 Jahre vergingen, in denen Volker immer wieder versucht hatte zu erfahren wo Melissa ist, jedoch ihre Spur nicht finden konnte. Und dann sprach er die Worte aus, die mir die Klarheit gaben zu wissen, was nun kommen w\u00fcrde: \u201eVor einer Woche habe ich dann Post bekommen.\u201c Ohne dar\u00fcber nachzudenken schaute ich ihn mit gro\u00dfen Augen an und aus meinem Mund sprudelte ein Wort: \u201eMelissa.\u201c Er l\u00e4chelte mich an und best\u00e4tigte meinen kleinen Ausbruch damit, dass er tats\u00e4chlich einen Brief von Melissa erhalten hatte. So erfuhr Volker, dass sie ebenfalls auf der Suche nach ihm gewesen war und mittlerweile in <strong><em>Las Vegas<\/em><\/strong> wohnte. Er hatte auch schon mit ihr telefoniert und nun, da er von meiner World Tour erfuhr, bat er mich ihm das Konzept f\u00fcr Melissa mitzugeben, da er glaubte, dass sie mir vielleicht weiterhelfen k\u00f6nnte. Mir fehlten die Worte und ich f\u00fchlte mich einen Moment lang fassungslos, da es doch so unglaublich schien, das meine und seine Geschichte pl\u00f6tzlich zueinander fanden. Wieder einmal staunte ich dar\u00fcber was geschah, wenn Menschen \u00fcber Liebe sprachen und es erf\u00fcllte mich fast auf berauschende Art und Weise. Auch Helmut war \u00fcberrascht \u00fcber diese Entwicklung und so lachten wir alle herzlich \u00fcber diese wunderbaren Verwicklungen. Wir verweilten noch einen Augenblick an diesem Ort und verabschiedeten uns dann alle voneinander, um f\u00fcr eine Weile wieder getrennte Wege zu gehen.<\/p>\n<p>Mich f\u00fchrte es zur\u00fcck in mein Stadtviertel und ins Don, wo ich erst einmal das Erlebte ein St\u00fcck loslassen konnte, da schon die n\u00e4chste \u00dcberraschung auf mich wartete. \u00dcber facebook erfuhr ich von zwei neuen Teilnehmern der Kampagne. Alex hatte die Zeit gefunden und sich mit ihrem selbstgemalten Plakat fotografieren lassen, dass schon seit einigen Tagen fertig herumlag und Irmtraud, ein treuer Fan vom \u201eB\u00fcro der Liebe\u201c, wurde kreativ und sendete mir ihr Foto mit ihrem Statement f\u00fcr die Liebe. Au\u00dferdem erreichte mich eine Liebe-Botschaft von Josipa, die ich ihn D\u00fcsseldorf kennenlernte und die mittlerweile in Stuttgart lebte. Sie schrieb auf die Tafel ihrer Tochter \u201eIch bin f\u00fcr Liebe\u201c und fotografierte sich dann selbst mit diesem Hintergrund. Dar\u00fcber freute ich mich sehr, verbanden uns doch viele sch\u00f6ne Erlebnisse miteinander in der Zeit in D\u00fcsseldorf, in der sich auch eine tolle Freundschaft entwickelte. Dann betrat Anne das Caf\u00e9 und setzte sich zu mir. Wir hatten uns einige Wochen zuvor dort kennengelernt und tauschten uns seitdem gerne aus, wenn wir uns \u00fcber den Weg liefen. Ich erz\u00e4hlte ihr von meinen Erlebnissen des Tages, was sie dazu veranlasste ebenfalls an der Kampagne teilnehmen zu wollen. Spontan und gl\u00fccklich fotografierte ich sie mit dem Plakat im Don. Was f\u00fcr ein Tag. Ohne Erwartungen hatte ich mich eingelassen und wurde mit einer F\u00fclle \u00fcberrascht, die ich mir in meinen k\u00fchnsten Vorstellungen nicht h\u00e4tte ausmalen k\u00f6nnen. Und alles beinhaltete eine Verbindung: die Liebe.<\/p>\n<p>Zu guter Letzt endete der Tag f\u00fcr mich dann mit meiner frankophilen Seite, schlie\u00dflich konnte ich auf einen Stammbaum zur\u00fcckblicken, der eindeutig auf franz\u00f6sischen Wurzeln gr\u00fcndete. Michel, ein guter Bekannter und K\u00fcnstler aus Paris, der nun schon viele Jahre in D\u00fcsseldorf lebte, besuchte das Caf\u00e9 und nahm an meiner Seite Platz nachdem Anne schon wieder entschwunden war. Wir plauderten eine Weile und irgendwann fragte ich ihn, ob er auch ein Statement f\u00fcr die Liebe in Form eines Fotos abgeben wollte. Er bejahte meine Frage und so fotografierte ich auch ihn mit dem Plakat. Da ich es allerdings nicht in der franz\u00f6sischen Sprachvariante dabei hatte, versprach ich es mit den folgenden Worten im Netz zu ver\u00f6ffentlichen: <em>JE SUIS POUR L\u00b4AMOUR.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenige Tage nach der Ideenparty f\u00fchrte mich mein Weg ins Stadtmuseum. 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