{"id":3727,"date":"2018-12-31T16:30:02","date_gmt":"2018-12-31T15:30:02","guid":{"rendered":"http:\/\/alicezumbe.de\/blog\/?p=3727"},"modified":"2020-01-31T14:48:09","modified_gmt":"2020-01-31T13:48:09","slug":"kolumne-abschiedsbrief-mit-see-you-soon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alicezumbe.de\/blog\/kolumne-abschiedsbrief-mit-see-you-soon\/","title":{"rendered":"Kolumne: Abschiedsbrief mit &#8222;see you soon&#8220;."},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_3728\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_3728\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 160px\"><a href=\"http:\/\/alicezumbe.de\/blog\/kolumne-abschiedsbrief-mit-see-you-soon\/alice_zumbe_nb-119\/\" rel=\"attachment wp-att-3728\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-thumbnail wp-image-3728\" title=\"Alice_Zumb\u00e9\" src=\"http:\/\/alicezumbe.de\/blog\/blogin\/media\/\/2018\/12\/Alice_Zumbe_nb-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_3728\" class=\"wp-caption-text\">Liebesbriefe von Alice.<\/figcaption><\/figure>\n<address style=\"text-align: center;\">&#8222;Der Wochenr\u00fcckblick \u00fcber Themen, die Alice bewegten.<\/address>\n<address style=\"text-align: center;\">Immer in Verbindung mit Liebe.&#8220;<\/address>\n<p>&#8222;Lieber Freund,<\/p>\n<p>gerade h\u00f6re ich die wundervolle Overt\u00fcre von Aaron Zigman zum Film <em>&#8222;Wie ein einziger Tag&#8220;<\/em> und denke dar\u00fcber nach, wie ich Dir heute, an diesem vorletzten Tag des Jahres, die letzten 4 1\/2 Monate beschreiben m\u00f6chte. Reich gef\u00fcllt waren sie, voller Erkenntnisse und magischer Momente und meine Overt\u00fcre dieser Lebenszeit k\u00f6nnte dann wohl so wie der Konzert-Besuch klingen, den ich \u00fcberraschend im November erlebte. Er war an diesem Abend erf\u00fcllt mit Musik der Romantik, von zarten Violinenkl\u00e4ngen bis hin zu bebenden Orchester-T\u00f6nen, die mich allesamt ber\u00fchrten und zum Leuchten brachten. V\u00f6llig fasziniert sa\u00df ich damals in der dritten Reihe neben einem Freund, der dies m\u00f6glich machte und strahlte bis \u00fcber beide Ohren, so wie es mir vor einem Jahr tats\u00e4chlich prophezeit wurde. Und somit darf ich voller Vertrauen einen Blick in die Glaskugel der Zukunft werfen, die mir bereits das Wort <em>&#8222;Freude&#8220;<\/em> spiegelte. Bunt wie das Leben im besten Sinne soll das kommende Jahr werden, Wohlstand bringen, wie das chinesische Erd-Schwein es vorhersagt, und Reisen an andere Orte m\u00f6glich machen, von denen mir eine bereits bekannt ist. So w\u00fcnsche ich es mir und allen anderen und Du wei\u00dft, dass genau dann das unerkl\u00e4rliche geschieht. Wie das? Ich wei\u00df es nicht, es ist ein Wunder.<\/p>\n<p>Nun blicke ich f\u00fcr Dich noch ein Mal zur\u00fcck auf die Zeit, die nach meinem letzten Brief am 19. August ihren Anfang nahm und w\u00fcnsche Dir viel Freude mit den wesentlichen Geschichten, die sich darum herum strickten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">August 2018<\/p>\n<p>Mit dem Soundtrack zu <em>&#8222;Forrest Gump&#8220;<\/em> auf den Ohren und\u00a0mit Hilfe meiner Notizen erinnere ich mich an viel Aloha in diesen zwei letzten Wochen des Monats. So f\u00fchrte ein Spaziergang entlang des Flusses zu der Terrasse eines Caf\u00e9s mit Blick auf diesen und der Entdeckung eines jungen Mannes, der ein Hemd trug, das \u00fcbers\u00e4t war mit hawaiianischen Begriffen wie <em>&#8222;Aloha&#8220;<\/em> &amp; <em>&#8222;Ohana&#8220;<\/em> und gezeichneten <em>Hula<\/em>-Damen, die ihre H\u00fcften zu schwingen schienen oder auf einer Ukulele spielten. Dies vers\u00fc\u00dfte mir auf jeden Fall den Tag, an dem ich noch \u00fcber Br\u00fccken lief, die warmen Sonnenstrahlen dieses Sommertages geno\u00df und von hoch oben auf Damen &amp; Herren hinunter blickte, die auf einem Schiff das <em>Salsa<\/em>-Tanzbein schwangen. Die Hikianalia, das Schwesterschiff der Hokule&#8217;a, hatte derweil ihre Reise zum <em>Global Climate Action Summit<\/em> in San Francisco aufgenommen und so w\u00fcnschte ich der Crew im Rahmen von <em>Bridge to Hawaii<\/em> ein <em>&#8222;Aloha &amp; Safe Journey&#8220;<\/em>. Sp\u00e4ter ber\u00fchrte mich sehr die Rede von Lehua Kamalu, Kapit\u00e4n und Navigator, und Nainoa Thompson auf dem Klimaschutzgipfel, die die Bedeutung des Weges in den Vordergrund stellten. <em>&#8222;Aloha as much as possible&#8220;<\/em> sendete ich dann auch im Namen der <em>Bridge to Hawaii<\/em> Crew ein paar Tage sp\u00e4ter zu den Inseln, denn <em>Hurricane Lane<\/em> hatte sich angek\u00fcndigt. Ohne die genauen wissenschaftlichen Hintergr\u00fcnde zu kennen entwickelte sich der Hurricane zu einem tropischen Sturm, der keine gr\u00f6\u00dferen Sch\u00e4den verursachte und somit stelle ich einfach einmal in den Raum, dass das Aloha seinen Teil dazu beitrug.<\/p>\n<p>Zum Schmunzeln brachte mich in diesen Tagen eine \u00fcberraschende Botschaft auf einem Ausflug zu insgesamt drei Schl\u00f6ssern der Stadt, der mich auch in Ber\u00fchrung mit gl\u00fccklichen H\u00fchnern, einem Zauberwald anmutenden Landstrichen und herrschaftlichen Geb\u00e4uden in zartem Rosa brachte. Auf einem riesigen Schild in luftiger H\u00f6he las ich die Worte <em>&#8222;Ich bin n\u00e4her als du glaubst. &#8211; Gott&#8220;<\/em>, hielt sie im Bild fest und lachte \u00fcber die <em>&#8222;Drive in&#8220;<\/em>-Gesellschaft, die direkt darunter auf sich aufmerksam machen wollte. In einer bereits bekannten Gasse wagte ich dann am vorletzten Tag des Monats den Schritt durch die offene T\u00fcr in einen Hinterhof und wurde mit einer <em>Ayurveda<\/em>-Oase beschenkt. In bunten Farben hatten die Damen des Hauses ein paradiesisches Kleinod geschaffen, in dem sich unter anderem ein wasserspeiender Buddha, der Gl\u00fccksgott <em>Ganesha<\/em>, farbenfrohe Tische &amp; St\u00fchle sowie zahlreiche Weisheiten rund um die Liebe, das Gl\u00fcck und die kleinen Dinge des Lebens wiederfinden. Das Mittagsmahl auf Grundlage der indischen Heilkunst mit lokalen Inhalten duftete und schmeckte in diesem Ambiente ebenfalls wunderbar und lie\u00df mich einen Moment lang in andere L\u00e4nder tr\u00e4umen.<\/p>\n<p>Der letzte Tag des Monats brachte mich und meinen Drahtesel zun\u00e4chst auf die andere Seite des Flusses, um meiner Mama einen Besuch abzustatten, mit ihr liebevolle Momente zu teilen und mich auch am Weg zu erfreuen, der Reiterinnen hoch zu Ross offenbarte und teils sogar so manchem Pilger diente. Einer abendlichen Einladung folgend fand ich mich dann unter einem Kirchendach ein, um einer besonderen Vinylpredikt beizuwohnen. Die sogenannte kleine, gro\u00dfe Gala entpuppte sich dann als Glanzst\u00fcck mit herausgeputzter Gesellschaft, Musik, bekannten Gesichtern, netten Gespr\u00e4chen und \u00fcberraschender Danksagung im Heft f\u00fcr den Abend. All dies bildete den Auftakt zu einem wahrhaft magischen Wochenende, das bis in den September ragte und an dieser Stelle auch eine Liebeserkl\u00e4rung an das Leben spiegelte, die ich am 23. August verfasste.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">September 2018<\/p>\n<p>Mit dem Soundtrack zu <em>&#8222;Rendevouz mit Joe Black&#8220;<\/em> auf den Ohren, erinnere ich mich in der Tat an viel Magie in diesem Monat, der damit begann, dass ich \u00fcber einen finanzstarken, virtuellen Kontakt einer Veranstaltung der Presse unter freiem Himmel und in Hafen-N\u00e4he folgte. \u00dcberrascht wurde ich dann an einem der Zelte von <em>&#8222;D\u00fcsseldorf spricht&#8220;<\/em>, einer Organisation, die Menschen die M\u00f6glichkeit bietet ihre Stimme, ihr Wort, mit anderen zu teilen und so Verbundenheit und Verst\u00e4ndnis zu schaffen. Ich tauchte mitten in das Geschehen ein, beteiligte mich und freute mich auch sehr \u00fcber die unverhoffte Teilnahme meines Sohnes, der von seiner vierbeinigen Freundin Cleo begleitet wurde. Die Magie lag dann in den Begegnungen, die sich noch weiter ergaben und wundervolle Gespr\u00e4che mit Radiomoderator &amp; einer jungen Dame der Organisation, etwas sp\u00e4ter und an anderer Stelle, zu Tage f\u00f6rderten. Nur zwei Tage sp\u00e4ter, nach einem sonnenbeschienenem Sonntag auf Tonhallen-Terrasse mit Blick auf den Fluss und den DJ-K\u00fcnsten eines <em>Bridge to Hawaii Crew<\/em>-Mitglieds, \u00fcberraschte mich eine Dame mit ihrer Einladung gemeinsam auf Reisen zu gehen. So f\u00fchrte uns am folgenden Tag ein <em>Road-Trip<\/em> an einen Ort in s\u00fcdlicher Richtung mit Weinbergen und Wohlstand, den ich zuvor noch nie gesehen hatte. Die Empfehlung des Dalai Lamas einmal im Jahr einen unbekannten Ort aufzusuchen, erf\u00fcllte sich somit auf wunderbare Weise. In den folgenden Tagen verbrachten wir dann gemeinsame Zeit, die hervorragend bef\u00fcllt wurde mit den Eindr\u00fccken der Umgebung, die uns bis nach Mainz brachten. Imposante Dom-Einblicke, die mich an Rom erinnerten, gingen Hand in Hand mit wundersch\u00f6nem Fachwerk in der Altstadt, Fluss-Promenaden-Flanieren, das den Rhein scheinbar doppelt so breit erscheinen lie\u00df und \u00fcberraschenden Schilder-Botschaften, die auf den Freund in San Francisco hinwiesen und Menschlichkeit als Wahl in den Vordergrund stellten. Selbst der R\u00fcckweg schenkte uns noch einen Ausblick von hoch oben auf einen Fluss mit imposanter Br\u00fccke, den wir entdeckten, weil die Neugierde auf das Unbekannte im Raum stand.<\/p>\n<p>Wohlbehalten erreichte ich wieder die heimischen Gefilde, die auch zu Wiedersehen mit Schriftstellerkollegen und einem jungen Mann aus vergangenen Tagen f\u00fchrten, der unter anderem an einem Wochenende f\u00fcr klangvolle Gesangsk\u00fcnste einer britischen (oder war es irischen?) Dame auf der Terrasse der <em>Meerbar<\/em> mit Blick auf den Hafen sorgte.<\/p>\n<p>Nachhaltigkeit der<em> &#8222;Pure Note&#8220;<\/em>, einem Ort der unverpackte Waren anbietet, lie\u00df mich dann diesen endlich einmal aufsuchen und v\u00f6llig fasziniert alles erkunden, was mir in den Blick kam. Mit einer Latte Macchiato und Einladung zu kulinarischen K\u00f6stlichkeiten fanden bisher unbekannte Menschen zueinander und es schlossen sich sch\u00f6ne Gespr\u00e4che mit Dame und Herr hinter den R\u00e4umlichkeiten an. Wenige Tage sp\u00e4ter traf ich auf zahlreiche Gleichgesinnte, die alle das Flussufer von Unrat befreien wollten und so auch mir die Gelegenheit boten, die Dame hinter der <em>Clean Up<\/em>-Organisation kennenzulernen. Beschenkt mit zahlreichen Eindr\u00fccken, die ich wie versprochen fotografisch zur Dokumentation festhielt, lernte ich auch andere n\u00e4her im Gespr\u00e4ch kennen und freute mich sp\u00e4ter noch \u00fcber ein Geschenk, das seine Kreise bis weit in den November ziehen w\u00fcrde. Doch dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n<p>Ein riesiges &#8222;PS. ICH LIEBE DICH&#8220; \u00fcberraschte mich und brachte mich zum Strahlen, als ich auf den Wegen der Stadt dieses in luftiger H\u00f6he auf gelbem Hintergrund an einer Museumsmauer entdeckte. Der Hinweis trug im Untertitel dann auch die Rahmendaten f\u00fcr eine Ausstellung von luxeri\u00f6sen Karossen, doch f\u00fcr mich stand er erst einmal alleine f\u00fcr sich. Warme Temperaturen des Sommers zogen zu schattigen Pl\u00e4tzen an pl\u00e4tschernden Brunnen oder in Hinterh\u00f6fe, wo auf einer Mauer <em>Mahatma Gandhi<\/em> mir entgegen blickte. Wundervolle Stunden im Volksgarten mit einem Blumenmeer und <em>Flip Flops<\/em> an den F\u00fc\u00dfen, vers\u00fc\u00dften mir genauso den Augenblick wie orangefarbene, leuchtende Wolken am Abendhimmel, Sonnenunterg\u00e4nge am Flussufer oder Parkansichten hinter Malkasten-Gem\u00e4uern. Dem <em>LOVE Doktor<\/em> wurde Leben eingehaucht und an den <em>ALOHA Monday&#8217;s<\/em> diesen Monats Botschaften in die Welt hinausgesendet, die unsere <em>Bridge to Hawaii<\/em> Philosphie wiederspiegelten. Am letzten Tag des Monats lernte ich noch einen Herrn kennen, der bereits seit 96 Jahren auf diesem Planeten weilt und mir wundervolle Einblicke in sein bewegtes Leben schenkte. So lernte er noch mit weit \u00fcber 80 Jahren eine gro\u00dfe partnerschaftliche Liebe kennen, die ihn 10 Jahre begleitete und er nahm sich vor 100 Jahre auf dieser Welt zu vollenden, wof\u00fcr ich ihm von Herzen Gl\u00fcck w\u00fcnsche. Im folgenden Monat zog das Wunder ein, doch das erz\u00e4hle ich Dir im neuen Jahr, unterbreche an dieser Stelle meine Zeilen an Dich und w\u00fcnsche Dir einen glanzvollen \u00dcbergang ins neue Jahr.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Oktober 2018<\/p>\n<p>Wie sehr ich mit dem neuen Jahr bereits im Einklang bin, zeigte sich gerade, als ich meine Zeilen an Dich fortf\u00fchren wollte und zun\u00e4chst <em>&#8222;Oktober 2019&#8220;<\/em> schrieb. Bin ich etwa meiner Zeit schon voraus? Lach. HAU &#8218;OLI MAKAHIKI HOU, ein gl\u00fcckliches, neues Jahr, w\u00fcnsche ich Dir mit diesem hawaiianischen Neujahrsgru\u00df und tauche nun f\u00fcr Dich noch ein letztes Mal intensiv in das vergangene Jahr ein.<\/p>\n<p>Mit dem Soundtrack <em>&#8222;Go West &#8211; King of Wishful Thinking&#8220;<\/em> aus dem Film <em>&#8222;Pretty Woman&#8220;<\/em>\u00a0auf den Ohren erinnere ich mich in der Tat an wundervolle Momente und mein Lieblingswort <em>&#8222;spooky&#8220;<\/em> kam in diesem Monat ebenfalls nicht zu kurz. Dar\u00fcber hinaus l\u00e4utete er auch eine pers\u00f6nliche Neuausrichtung ein, auf die ich bereits im Sommer hingewiesen wurde und nun die seelischen Weichen in Taten zu \u00fcberf\u00fchren begann &#8211; nicht ohne Dr. Horse zu konsultieren, denn manches Mal gingen mit diesem Proze\u00df auch Wachstumsschmerzen einher. Sein <em>&#8222;das ist very normal&#8220;<\/em> zog dann schnell in mein Bewusstsein ein und half die Situationen m\u00f6glichst mit <em>&#8222;Ruhe bewahren&#8220;<\/em> zu betrachten und einen Schritt vor den n\u00e4chsten zu tun. Doch zun\u00e4chst startete der Monat mit einem kleinen Wunder, als ich mit der <em>Lady from Mauritius<\/em> im <em>&#8222;Pure Note&#8220;<\/em> Kaffee-Zeit verbrachte und pl\u00f6tzlich ein mir bis dato unbekannter Herr an unseren Tisch herantrat, um Verzeihung f\u00fcr die Unterbrechung bat und mir eine T\u00fcte entgegen reichte. Ein etwas verwirrter Blick hinein offenbarte jede Menge Spaghetti und der Herr kl\u00e4rte auf, dass er damit meine Geduld beschenken wolle, da ich seit drei Wochen auf die Lieferung f\u00fcr den Laden wartete. Dieser Moment? Unbezahlbar &#8211; und das L\u00e4cheln auf meinem Gesicht inklusive innerem <em>Gl\u00fccklich-f\u00fchlen-Dopamin<\/em>-Cocktail sprachen f\u00fcr sich.<\/p>\n<p>In den n\u00e4chsten Tagen f\u00fchrten die Wege der Stadt zum Flussufer genauso wie zu Parkansichten und zur\u00fcck und die virtuelle Welt lie\u00df mich in die Fliesen-Welt eines Herrn im hohen Norden eintauchen. So verliebte ich mich f\u00fcr den Moment in diese Handwerkskunst und die damit einhergehenden Hamburg-Foto-Ansichten. Schnell war ein Kontakt hergestellt, der mich bis heute begleitet und schon zu neuen Verbindungen mit anderen f\u00fchrte. Am ersten Wochenende des Monats wohnte ich dann eine Weile einem wahrhaften M\u00e4rchen in Hafenn\u00e4he bei, denn so erschien die Hochzeitsgesellschaft, um in der angrenzenden Luxus-Herberge Braut &amp; Br\u00e4utigam geb\u00fchrend zu feiern. Die Hochzeitskutsche erinnerte mich an den verwandelten K\u00fcrbis aus <em>&#8222;Cinderella&#8220;<\/em> und das Brautkleid stand dem M\u00e4rchentraum so mancher jungen Dame und der glitzernden Robe im Film in nichts nach. Fasziniert beobachtete ich die Szenerie, die von einer ganzen Fotografen-Schar dokumentiert wurde, flaniert von weiteren Luxus-Karossen mit weitaus mehr als zwei Pferdest\u00e4rken unter der Motorhaube. Nach und nach fanden sich die G\u00e4ste ein, posierten auf dem roten Teppich, begr\u00fc\u00dften die bereits Anwesenden und bewunderten die ein oder andere glamour\u00f6se Aufmachung der Damen. Irgendwann verabschiedete ich mich von diesem Anblick als die Sonne langsam am Horizont verschwand, erf\u00fcllt mit unz\u00e4hligen Eindr\u00fccken eines \u00fcberraschenden Samstagnachmittags, der mir manches Mal fast surreal erschien.<\/p>\n<p>Der daran anschlie\u00dfende <em>Aloha Monday<\/em> wurde in diesem Monat dann von einem famili\u00e4ren Ereignis begleitet, denn ich blickte nun auf vollendete 29 Jahre als Mama zur\u00fcck. Um dies geb\u00fchrend zu untermalen wurden rote Herzen vor eine T\u00fcr auf dem Boden verteilt, 29 Kerzen mit Ausblasen-Wunsch-Anleitung und bunte <em>&#8222;happy birthday&#8220;-<\/em>Gr\u00fc\u00dfe beim jungen Mann hinterlassen. Das Leben machte dann seine eigenen Pl\u00e4ne und so \u00fcberraschte es mich etwas sp\u00e4ter auf der Terrasse des <em>Covent Garden<\/em> in einem nachdenklichen Moment mit einer Herz-Entdeckung aus angetrocknetem Milchschaum am Glasrand, die mich wieder zum L\u00e4cheln brachte. In den darauffolgenden Tagen r\u00fcckten reflektierende Gespr\u00e4che mit Herren meine innere Welt gerade und lie\u00dfen mich weiter nach vorne blicken. Der LOVE Doktor erhielt so auch mehr Gestalt und ein unausgesprochener Wunsch f\u00fchrte zu einem wahren <em>spooky<\/em>-Moment, als ich eine Dame aufsuchen, sie an dieser Stelle jedoch eigentlich nicht mehr sehen wollte und sie dann tats\u00e4chlich nicht antraf. So erfuhr ich vor Ort, dass sie auch zuk\u00fcnftig dort nicht mehr anzutreffen sei und ihre charmante Nachfolgerin wies mir die neue Richtung der Dame, von der ich mich noch pers\u00f6nlich zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt verabschieden wollte. Der Elefant auf einem Fahrzeug, den ich dann auf meinem R\u00fcckweg sah, rundete dieses unerkl\u00e4rliche Ereignis vollends ab und so startete ich mit Gl\u00fccksgef\u00fchlen in ein sonnenbeschienenes Wochenende, das mit einem weiteren Geburtstag einherging. Denn exakt ein Jahr zuvor wurde am 13ten des Monats die <em>Bridge to Hawaii Crew<\/em> ins Leben gerufen und erweiterte sich in den darauffolgenden Monaten auf bis heute insgesamt 6 Menschen plus einem dreik\u00f6pfigen Filmteam. Ein bewegender Moment, den ich mit einer Fotografie zu Ehren der Crew in der virtuellen Welt teilte, mich f\u00fcr die Begleitung bis hierher bedankte und dazu aufrief den Moment zu feiern.<\/p>\n<p>Erfreuliches ereignete sich dann am <em>Aloha Monday<\/em>, der mir unter anderem spiegelte, dass mich das Aloha auch per Drahtesel begleitet. In den Mittagsstunden klingelte mein mobiles Telefon, brachte mich mit der Dame einer Hochschule zusammen und lie\u00df Raum f\u00fcr ein wundervolles und heiteres Gespr\u00e4ch rund um das Thema <em>Gross National Happiness<\/em>, das mich aller Voraussicht nach in diesem Jahr mit Menschen vor Ort in Verbindung bringen wird. Entsinnst Du dich diesbez\u00fcglich noch an meine Erz\u00e4hlungen von Anfang August in meinem Brief <em>&#8222;Better than found&#8220;<\/em>? Mit einem kurzen Ausblick in die Glaskugel der Zukunft verabschiedeten sich die Dame und ich voneinander, mit dem Versprechen weiterhin in Kontakt zu bleiben, das ich bereits zu Beginn diesen Jahres in die Tat umsetzte. Die <em>Lady from Mauritius<\/em> brachte mich dann ein paar Tage sp\u00e4ter zum Staunen, als sie mir eine Momentaufnahme der nachbarschaftlichen Terrasse sendete, auf der ein ALOHA-Schild an einer Wand h\u00e4ngend zu sehen war und nur eines heraufbeschwor: <em>spooky<\/em>.<\/p>\n<p>Warme, eher sp\u00e4tsommerlich anmutende Temperaturen verf\u00fchrten mich in diesen Tagen nochmals meine Flip-Flops an den F\u00fc\u00dfen zu tragen und mich von Bl\u00fctenmeeren und wundersch\u00f6nen Baum- und Bambusansichten im Volksgarten verzaubern zu lassen oder die Weitsicht in Hafenn\u00e4he mit Blick auf Br\u00fccken, Turm und Fischreiher zu genie\u00dfen. Andere Wege brachten mich in n\u00f6rdliche Richtung zu Innen-Br\u00fcckenansichten im Caf\u00e9 mit H\u00fcftgold in Kuchenform und fliegender Dame an bunten Luftballons auf dem kleinen \u00d6rtchen, die mich zum Schmunzeln brachte und ein <em>&#8222;Flieg los&#8220;<\/em> in mir wachrief. Mit angrenzenden Eindr\u00fccken von Surfer-Tr\u00e4umen, Erfolgs-Aussichten f\u00fcr das hiesige Jahr und einem Blick auf mein geliebtes Segelschiff in luftiger H\u00f6he, das mir immer die aktuelle Richtung wies, landete ich am letzten Samstag des Monats dann wieder einmal im Stadtmuseum. Weihnachtsmann und Napoleon erwarteten mich bereits und entgegen sonstiger Gewohnheiten, nahm ich dieses Mal sogar den Zeichenstift in die Hand. Dies brachte Erinnerungen hervor und fasziniert erfreute ich mich an der eigenen F\u00e4higkeit das Gesehene, eine kunstvolle Holzverzierung eines Stuhls aus vergangenen Jahrhunderten mit Schw\u00e4nen und Harfe, auf das wei\u00dfe Blatt Papier zu bringen. Nach Vollendung reckte und streckte ich mich auf dem kleinen Hocker, lehnte mich einen Augenblick nach hinten und entdeckte so voller Freude eine wundervolle Deckenmalerei \u00fcber mir, die himmlich mit Engelsansichten erschien.<\/p>\n<p>Zwei Tage sp\u00e4ter fanden sich dann Teile der <em>Bridge to Hawaii Crew<\/em> zu einem Treffen nach l\u00e4ngerer Zeit im Caf\u00e9 nahe des Museums ein, tauschten Gedanken rund um das Projekt aus und schmiedeten Pl\u00e4ne f\u00fcr zuk\u00fcnftiges, um den Fortschritt zu gew\u00e4hren. Herzlich verabschiedeten wir den Herrn in der Runde, der etwas fr\u00fcher seinen Weg in andere Richtungen fortsetzen wollte und wenig sp\u00e4ter setzen die <em>Bridge to Hawaii<\/em> Presseagentin und meine Wenigkeit unseren Weg zur\u00fcck in den Kiez fort, der uns noch mit einem Schild \u00fcberraschte, auf dem <em>&#8222;What\u00b4s Love Got to Do With It&#8220;<\/em> zu lesen war. Mit einem Lachen \u00fcber diese wundervolle Begegnung mit <em>spooky<\/em>-Effekt und dem Auspruch <em>&#8222;Alles hat damit zu tun&#8220;<\/em> trennten sich bald auch die Wege der Dame und mir und l\u00e4uteten unmittelbar sp\u00e4ter das Ende dieses Monats ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">November 2018<\/p>\n<p>Mit ein paar Tagen der Unterbrechung im neuen Jahr und dem <em>Lied &#8222;Fallen&#8220;<\/em> aus dem Film <em>&#8222;The mirror has two faces&#8220;<\/em>\u00a0auf den Ohren erinnere ich mich r\u00fcckblickend vor allem an eine Mischung aus <em>&#8222;it\u00b4s a test &#8211; be calm, clear &amp; reflective&#8220;<\/em> und absoluten <em>spooky<\/em>-Momenten, die fast unglaubliches zu Tage brachten. Doch zun\u00e4chst begann der Monat mit einem Mama-Geburtstag, denn die Dame, die mir das Leben schenkte, feierte ihren Ehrentag. Uns sollten erst drei Tage sp\u00e4ter die Wege des Lebens zusammenf\u00fchren und so verbrachte ich meine Zeit an diesem ersten Tag des Monats im <em>Bazzar<\/em> Caf\u00e9, in dem ich die Bekanntschaft eines Herrn aus einem Nachbarland machte. Es folgte ein tiefsinniger Gedankenaustausch, der zum Ende hin eine \u00fcberraschende Einladung des Herrn zur Begleichung der Rechnung mit sich brachte, die er mit den Worten <em>&#8222;Man muss auch Lehrgeld bezahlen&#8220;<\/em> untermauerte. Ber\u00fchrt und dankbar verabschiedeten wir uns voneinander.<\/p>\n<p>Nach einem <em>Geburtstags-Kaffee &amp; Kuchen-miteinander Zeit verbringen<\/em>-Sonntag auf der k\u00f6niglichen Allee und anschlie\u00dfendem Papageien-Flug-Spektakel auf dem begleitenden R\u00fcckweg, folgte der <em>Aloha Monday<\/em> mit einem k\u00fcnstlerischen Aspekt. So bemalte ich endlich das Hawaii-Schweinerl, das ich einst an einem Sonntag in Begleitung der Schmetterlingsdame mit bl\u00fctenwei\u00dfem Grund geschenkt bekam und in dem schon die ein oder andere monet\u00e4re Unterst\u00fctzung zu <em>Bridge to Hawaii<\/em> verschwand. Das Resultat l\u00e4sst sich meiner Ansicht nach durchaus sehen und so erstrahlt das Schwein nun bunt in allen Regenbogenfarben mit ALOHA, der Gl\u00fcckszahl 13 und anderen verbindenden Elementen rund um das Projekt. In den n\u00e4chsten Tagen beschenkte die Sonne uns mit blauem Himmel und lie\u00df im Park das herbstliche Bl\u00e4tterwerk in herrlichen rot, gr\u00fcn und gelb T\u00f6nen erscheinen. Dies und so mancher Weg zum Hafen mit Weitblick-Garantie brachte auch die notwendige Gelassenheit mit sich, da monet\u00e4re Angelegenheiten ungekl\u00e4rt waren und ich mich in <em>&#8222;Ruhe bewahren&#8220;<\/em> erfolgreich \u00fcben durfte. Das Hier und Jetzt erwies sich dabei ebenfalls als hilfreich, verhalf dem <em>LOVE Doktor<\/em> mit einem <em>&#8222;Liebe, Gl\u00fcck &amp; vieles andere&#8220;<\/em>-Abrisszettel auf die Beine und an stille \u00d6rtchen in Caf\u00e9s und lie\u00df mich im Regen tanzen sowie mich an Wegbegegnungen mit <em>Snoopy<\/em> erfreuen.<\/p>\n<p>All dies f\u00fchrte dann am zweiten November-Wochenende auch ins <em>Caphe House<\/em> und zu meinem Schriftstellerkollegen, der mich dort am fr\u00fchen Samstagabend spontan erwartete. Eine Nachricht einer Dame an den Herrn stellte dann eine Frage bez\u00fcglich abendlicher Planungen in den Raum, gefolgt von einer Eintritt-Einladung des Herrn an mich, die uns beide schlie\u00dflich kurze Zeit sp\u00e4ter mit dem japanischem Philharmonie Orchester in Verbindung brachte, das im Robert-Schumann-Saal zum Jubil\u00e4ums-Konzert eingeladen hatte. Ich erinnere mich nicht mehr daran, wann ich das letzte Mal ein Konzert besuchte, doch nun offenbarten sich mir traumhaftsch\u00f6ne Momente, von denen ich Dir bereits zu Beginn meiner Erz\u00e4hlungen berichtete. Mit diesem Wohlgef\u00fchl startete ich in die folgende Woche, die mit guten, aufkl\u00e4renden Nachrichten begann und mich in einem Moment von jetzt auf gleich monet\u00e4r reich f\u00fchlen lie\u00dfen. Dies veranlasste mich einen Platz in einem Kinosaal f\u00fcr den folgenden Abend zu reservieren, der mit einem Film lockte, auf den ich in der Woche zuvor im Rahmen eines Gewinnspiels aufmerksam wurde und einen Besuch sogleich verwarf, da ich zu diesem Zeitpunkt \u00fcber keinen Rahmen f\u00fcr das notwendige Ticket verf\u00fcgte. Doch Hollywood und Armenhaus liegen oftmals ganz nah beieinander und so f\u00fchrte mich der Gl\u00fcckszahl-Tag neben Geburtstagsw\u00fcnschen an Jerry in San Francisco in besagten Kinosaal mit Popcorn und einer gar nicht so nackten Juliett, deren Weg sie am Ende des Films nach London brachte. Beschwingt begab ich mich nach Hause und vollendete den wahrhaft gl\u00fccklichen Tag mit einer Momentaufnahme meines Tickets auf Briefpapier aus dem <em>Buckingham Palace<\/em> und einer winkenden Queen im rosafarbenen Kleid und hinterlie\u00df diesen Eindruck auf der <em>online<\/em>-Plattform der Filmverleih-Firma, die dort zur Teilnahme am Gewinnspiel aufgerufen hatte.<\/p>\n<p>Drei Tage sp\u00e4ter begab ich mich entgegen meiner Gewohnheiten am Abend in den Untergrund &#8211; genaugenommen erinnerten mich die U-Bahn-Stationen an <em>New York Subway<\/em>-Eindr\u00fccke &#8211; und l\u00f6ste bald darauf im Norden der Stadt ein kulinarisches Versprechen an meinen Schriftstellerkollegen ein. Der Hinweg wies mir neben Herz an Mauer noch eine Richtung, die weit bis in das neue Jahr reichen w\u00fcrde, denn nun wei\u00df ich, dass ich zwei junge, neue Freunde in meinem Leben begr\u00fc\u00dfen durfte, denen ich die Freude an B\u00fcchern &amp; Geschichten nahe bringe. Doch zur\u00fcck zu den Novembertagen, die sich an diesem Wochenende dann von ihrer sonnenbeschienen Seite zeigten. Am Samstag verbrachte ich so eine Zeit lang auf einer Parkbank am sogenannten Schwanenspiegel, genoss die Sonnenstrahlen auf meiner Haut und den Ausblick auf Fernsehturm, glitzerndem Wasser und drei Schw\u00e4nen, die ganz nahe kamen. V\u00f6llig beseelt erlebte ich wie ein fast unbeschreibliches Wohlgef\u00fchl in mir Aufstieg und mich dazu brachte meinem Lachen Ausdruck zu verleihen, so sehr freute ich mich \u00fcber diese Augenblicke, die ich unter anderem mit einem <em>Aloha<\/em> im Bild festhielt. Der Sonntag setzte dann mit strahlend blauem Himmel in Hafenn\u00e4he fort, was bereits am Vortag als Wetteransicht begann und so freute ich mich in diesem Zusammenhang auch \u00fcber eine Filmpremiere auf Hawaii und entsendete virtuelle <em>Aloha<\/em>-Gr\u00fc\u00dfe dorthin. Der Dokumentarfilm MOANANUIAKEA erz\u00e4hlt die Geschichte der Weltumsegelung der Hokule&#8217;a, wurde dort auf einem Filmfestival pr\u00e4sentiert und reicht nun auch bis ins neue Jahr, denn Kontakte zu Kino-Betreibern hier vor Ort wurden gekn\u00fcpft, um eine Filmvorf\u00fchrung zu realisieren.<\/p>\n<p>Am <em>Aloha Monday<\/em> kam dann die Bildaufnahme vom Samstag in der virtuellen Welt zum Einsatz und w\u00e4hrend ich den Kontakt zur <em>Obama Foundation<\/em> in Chicago mit der Beschreibung unseres <em>Bridge to Hawaii<\/em> Projekts weiter ausbaute, fiel ich von einem Moment in den n\u00e4chsten in eine v\u00f6llige Fassungslosigkeit. Ein Blick auf mein mobiles Telefon offenbarte die Kopfzeilen einer Nachricht der Filmverleih-Firma der vorangegangenen Woche und kurze Zeit sp\u00e4ter wurde Gewissheit, was ich mir w\u00fcnschte, mir jedoch in meinen k\u00fchnsten Tr\u00e4umen nicht vorstellen wollte. Nun werde ich Reise-Gl\u00fcck mit ins neue Jahr nehmen und im Fr\u00fchling wahrscheinlich \u00fcber die <em>Tower Bridge<\/em> in London laufen, eine Latte Macchiato in <em>Notting Hill<\/em> auf der Terrasse eines Caf\u00e9s genie\u00dfen und durch den <em>Hyde Park<\/em> flanieren. Schmetterlingshafte Begleitung w\u00fcnsche ich mir aus heutiger Sicht daf\u00fcr und vielleicht wage ich ja sogar einen Schritt auf ein Podest an der <em>Speaker&#8217;s Corner<\/em>, um eine flammende Rede zur Liebe zu schwingen. Wer wei\u00df? Doch im Hier und Jetzt sprudelte an diesem Montag erst einmal meine Seele eine Zeit lang \u00fcber und lie\u00df mich sprachlos sein, bis die Wogen sich gl\u00e4tteten und wieder Raum f\u00fcr Balance schufen.<\/p>\n<p>Begegnungen, die teilweise weit in die Vergangenheit reichten, brachten mich im November dann unter anderem mit Schulkameradin &amp; Mama sowie einem Freund in Verbindung, die uns alle f\u00fcr den Moment erfreuen lie\u00df und <em>spooky<\/em>-Momente bereithielt, die auch mit zuk\u00fcnftigen Lesungen einhergingen. Denn sie dienten mindestens als Wegweiser und passten sich r\u00fcckblickend wunderbar in meine vierte Buchver\u00f6ffentlichung ein, die ich in diesen Tagen voller Stolz verk\u00fcndete. Das neueste Werk konnte ich dann zu meiner gro\u00dfen Freude kurz vor Ende des Monats in den H\u00e4nden halten, begleitet von Begegnungen mit bekannten und unbekannten Gesichtern voller Neugierde, spirituellen Weissagungen in Kartenform, die mir eine h\u00f6chstpriesterliche Begleitung f\u00fcr Lehrendes versicherten und von einer neuen Erfahrung mit Bewegungsabl\u00e4ufen, die allgemeinhin als <em>Yoga<\/em> bezeichnet werden. Manches l\u00f6ste Wellen aus, die weit in den n\u00e4chsten Monat reichten und so endete der November mit meiner Gl\u00fcckszahl an einem Schl\u00fcsselbund und der Ungewissheit, wohin dies alles f\u00fchren w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Dezember 2018<\/p>\n<p>Geburtstagsmonat! Mit dem Soundtrack zu <em>&#8222;Mr. Magorium&#8217;s Wunderladen&#8220;<\/em> auf den Ohren erinnere ich mich nun noch ein Mal f\u00fcr Dich an zahlreiche Ereignisse, die sich um meinen pers\u00f6nlichen Ehrentag strickten. Der Film brachte mir bereits am zweiten Tag des Monats in den sonnt\u00e4glichen Abendstunden ein Zitat nahe, das sich als hilfreich erweisen sollte. Mit <em>&#8222;Das Leben ist eine Herausforderung, lasse Dich einfach darauf ein.&#8220;<\/em> ber\u00fchrte mich der Protagonist <em>Mr. Magoriums<\/em>, nicht wissend, dass ich eine Pr\u00fcfung diesbez\u00fcglich bereits am Vortag bestehen musste und weitere bereits auf mich warteten. Die erste brachte mir in jedem Fall die Schmetterlingsdame in telefonischer Hinsicht nahe &#8211; ein wahrhaft, gro\u00dfes Gl\u00fcck &#8211; und l\u00e4utete eine Zeit ein, die mich standhaft sein lie\u00df und mir, bis in die letzte Stunde des Jahres reichend, in den entscheidenden Momenten die Ruhe schenkte, die notwendig war. <em>&#8222;Damit eine neue Geschichte beginnen kann, muss erst eine enden.&#8220;<\/em> h\u00f6rte ich damals ebenfalls in dem bezaubernden Film und heute, ganz genau 60 Tage danach, erf\u00fcllt sich f\u00fcr mich pers\u00f6nlich ein Teil dessen im baldigen Ende meiner Erz\u00e4hlungen des letzten Jahres und dieses Briefes.<\/p>\n<p>Die Herausforderungen zu Beginn f\u00fchrten auch dazu strickt der 24-Stunden-Regel zu folgen, die mich in den meisten F\u00e4llen nur den aktuellen Tag \u00fcberblicken lie\u00df, um ihn so zu bef\u00fcllen, dass er m\u00f6glichst mein Wohlgef\u00fchl widerspiegelte. So begegnete ich auf den Wegen der Stadt auch immer wieder dem Wunder, dass genau dann zum Beispiel in roter Leuchtschrift erschien, wenn ich es nicht erwartete. Oder es erinnerte mich daran, dass ich dem <em>&#8222;today was a good day&#8220;<\/em> im Fenster nur nickend beipflichten konnte. Einen gro\u00dfen Schriftzug, der in namentlicher Verbindung zu meiner geliebten Schwester stand, sendete ich an sie zugleich als Momentaufnahme weiter und rundete einen Abend wundervoll ab, an dem ich Menschen kennenlernte, die allesamt zuk\u00fcnftig als Mentor mit jungen Menschen eine gute und hilfreiche Zeit verbringen wollten. Der <em>spooky<\/em>-Effekt stellte sich in diesen Stunden ein, als ich auch die n\u00e4here Bekanntschaft einer Dame mit franz\u00f6sischen Wurzeln machte, die mir im November im Kino das Popcorn reichte und der ich nun die erfreulichen Entwicklungen bez\u00fcglich meines Gewinns n\u00e4her bringen konnte. Ein fast unglaubliches Ereignis. Lach.<\/p>\n<p>Geplant und vorbereitet l\u00e4utete ich dann in der darauffolgenden Woche Vorlese-Zeit in meinem zweiten Wohnzimmer, den <em>Covent Garden<\/em>, ein. An drei Abenden freute ich mich r\u00fcckblickend voller Dankbarkeit \u00fcber zauberhafte Zuh\u00f6rer zu den Briefen, die ich vornehmlich aus meinem vierten Buch las. So kn\u00fcpften sich neue Bande zu bisher unbekannten Menschen und neue Erlebnisse mit bereits bekannten Herrschaften, mit denen ich teilweise noch den Abend an anderen Orten mit guten Gespr\u00e4chen ausklingen lie\u00df. Ein Brief von der zauberhaften Dame in einem Dorf im s\u00fcdlich gelegenen Teil des Landes f\u00fchrte zu einer unverhofften Verkn\u00fcpfung mit der Gl\u00fccksministerin, mit der ich zuvor schon im Kontakt stand und bescherte uns allen drei so eine wahrhafte wundervolle \u00dcberraschung, die ihre Kreise bis in die virtuelle Welt zog. Einfach: <em>spooky<\/em>.<\/p>\n<p>Ein Abschiedsbrief meinerseits gl\u00e4ttete Wogen die mit dem Aloha in Verbindung standen und am 13ten des Monats freute ich mich, an einem herrlichen Tag mit azurblauem Himmel und einem riesigen SMILE auf meinen Wegen, \u00fcber das kleine Gl\u00fcck in meiner K\u00fcche, das mir zeigte, dass ein anderer mit sich in Balance zu sein schien. In Flussn\u00e4he entdeckte ich dann ein paar Tage sp\u00e4ter zu meinen F\u00fc\u00dfen eine Karte, auf der <em>&#8222;Fokus on what you want&#8220;<\/em> zu lesen stand und so verteilte ich an strategischen Stellen einige <em>LOVE Doktor<\/em>-Postkarten oder versendete sie gleich an Damen und Herren, die in der Medienwelt zu Hause sind. Briefe und Postkarten bis nach Hawaii bestimmten in diesem Monat einen Teil meiner Zeit oder ich freute mich \u00fcber unverhoffte Pakete, die mich zwei Tage nach meinem Geburtstag erreichten. Diesen beging ich in diesem Jahr \u00fcbrigens weitaus ruhiger als in dem vorangegangenen, eingel\u00e4utet mit interessanter Herren-Unterhaltung mit britischem Flair im <em>Covent Garden<\/em> und beendet mit zauberhaften Gespr\u00e4ch mit der Schmetterlingsdame und schwesterlicher \u00dcberraschung am Telefonapparat sowie einer verlorenen Wette, die noch ihre Spuren hinterlie\u00df. Mit der <em>Lady from Mauritius<\/em> verbrachte ich dann am n\u00e4chsten Tag einladende Stunden im Caf\u00e9 <em>&#8222;Wie im Himmel&#8220;<\/em>, in denen wir unser beider Ehrentag noch einmal Revue passieren und f\u00fcr einen Moment mit Kuchen und ausgeblasener Geburtstagskerze aufleben lie\u00dfen. Hollywood &amp; Armenhaus kamen sich in dieser Woche vor Weihnachten auch wieder ganz nahe und so bescherte mir die Einladung einer Dame kulinarisches mit Luxusflair sowie Begegnungen mit eher wohlhabenden Herrschaften, mit denen mich unter anderem Erinnerungen an Australien verbanden. Dass ich zuvor einen australischen Dollar in den heimischen vier W\u00e4nden entdeckte und ihn in die Hosentasche steckte, da mir meine Intuition dazu riet, kann ich an dieser Stelle nur mit einem Wort bezeugen: <em>spooky<\/em>.<\/p>\n<p>Ein neu entdecktes, goldenes Segelschiff in luftiger H\u00f6he lie\u00df mich im Moment strahlen und eine h\u00fcbsche, blaue Fliese aus dem hohen Norden, ver\u00f6ffentlicht in der virtuellen Welt, erinnerte mich mehrfach an das Atmen &amp; L\u00e4cheln in verschiedenen Momenten und Tagen des Monats, in denen Leichtigkeit gerade nicht present war. Mit R\u00fcckgrat beging ich die Weihnachtsfesttage, die auch famili\u00e4re Verbindungen mit gemeinsamer Zeit bef\u00fcllten und die folgenden Tage beschenkten mich mit zahlreichen Zeichen der Liebe auf meinen Streifz\u00fcgen durch die Stadt. Die Dame mit dem psychologischem Gesp\u00fcr gab dann am letzten Samstag des Jahres den entscheidenen Hinweis darauf, dass sich wunderliches im besten Sinne wie ein roter Faden durch mein Leben zu ziehen scheint. So machte sie mich auf eine fotografische Aufnahme meines Vortags aufmerksam, auf der ich lediglich das eingeritzte Herz auf einer Skulptur wahrgenommen hatte. Der Buchstabe <em>&#8222;A&#8220;<\/em> und die Zahl <em>&#8222;6&#8220;<\/em> sowie ein weiteres, kleines Herz in dem gro\u00dfen Herz brachte uns dann zum Staunen, da alles so wunderbar die letzten sechs Jahre meines Lebens respr\u00e4sentierte, mit denen auch eine neue Ausrichtung zum Wohlgef\u00fchl, gemeinhin als Liebe bekannt, begann. Mein Freund <em>Snoopy<\/em> zeigte sich am folgenden Tag ebenfalls nochmals \u00fcberraschend auf dem Bildschirm in filmischer Form und exakt ein Jahr nachdem ich ihn schon einmal an dieser Stelle sah. Dieses Mal nahm ich allerdings seine fr\u00f6hliche, freundschaftliche &amp; schriftstellerische Seite wahr, die mich zum Schmunzeln brachte. Am letzten <em>ALOHA Monday<\/em> des Jahres setzte ich ein Geschenk direkt von Hawaii in Szene, mit dem ich fortan so manchen Einkauf erledige, mich \u00fcber das geschrieben <em>&#8222;Aloha&#8220;<\/em> darauf freue und es nun mit der virtuellen Welt im Rahmen von <em>Bridge to Hawaii<\/em> teilte. Die letzten Stunden des Jahres verbrachte ich dann in trauter Dreisamkeit und kurz vor Mitternacht in der N\u00e4he eines offenen Kamins, nachdem der Weg dorthin mich \u00fcber eine Br\u00fccke f\u00fchrte und mit lauter bunten Lichtern \u00fcberrascht hatte, die so herrlich f\u00fcr ein buntes Leben standen, dass ich uns allen f\u00fcr das neue Jahr w\u00fcnsche.<\/p>\n<p>Voller Dankbarkeit f\u00fcr die zahlreichen Erlebnisse und f\u00fcr die ebenso zahlreichen Begegnungen mit den diversen Menschen auf meinem Weg blicke ich nun nach vorne. In der virtuellen Welt entdeckte ich noch im Dezember eine Momentaufnahme auf der <em>&#8222;Ich gehe weiter, weil ich glaube, dass die beste Zeit noch vor mir liegt&#8220;<\/em>zu lesen stand und wenn ich nun auf meine bisherige Lebensgeschichte zur\u00fcck schaue, wartet wohl das beste Abenteuer meines Lebens gerade auf mich. Gl\u00fcck und Liebe pflastern bereits seinen Weg und im Hinblick auf meine Tr\u00e4ume, W\u00fcnsche &amp; Visionen m\u00f6chte ich der Best\u00e4ndigkeit noch die Hand reichen. Dir danke ich an dieser Stelle f\u00fcr wundervolle drei Jahre und Deine Aufmerksamkeit und w\u00fcnsche Dir, dass Deine Tr\u00e4ume, W\u00fcnsche &amp; Visionen in Erf\u00fcllung gehen. Das wahre Geheimnis des Lebens liegt doch im Hier und Jetzt und darin wie wir den Moment\u00a0 bef\u00fcllen, dem wir unser Wohlgef\u00fchl zugrunde legen. In diesem Sinne verabschiede ich mich mit einem <em>Aloha<\/em>.<\/p>\n<p>In Liebe,<\/p>\n<p>Alice<\/p>\n<p>PS. Ein letzter Gedanke soll Dich noch auf Deinem Weg begleiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>&#8222;Die Magie steckt nicht nur im Anfang, sondern auch im Weg, den wir gehen.&#8220;<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Der Wochenr\u00fcckblick \u00fcber Themen, die Alice bewegten. 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